Neodym-Magnete, auch Neodym-Eisen-Bor-Magnete genannt, sind die allgemeine Bezeichnung für starke Magnete. Ihre chemische Formel lautet Nd2Fe14B. Es handelt sich um einen künstlich hergestellten Permanentmagneten Magnet. Er besitzt bislang die stärkste magnetische Kraft. Die Materialklasse reicht von N35 bis N52. Je nach Anforderungen kann er in unterschiedliche Formen verarbeitet werden, etwa als Fliesen, Blöcke, gestanzte Teile, Magnetstäbe, Vorsprünge, Leitern usw.
Wie unterscheidet man also zwischen gebundenen NdFeB-Magneten und gesinterten NdFeB-Magneten? Tatsächlich gehören beide Typen zur Gruppe der Neodym-Eisen-Bor-Magnete. Diese beiden Arten werden entsprechend ihrem Herstellungsprozess unterschieden. Der gebundene Nd-Fe-B entsteht tatsächlich durch Spritzguss, während der gesinterte Nd-Fe-B Magnet durch das Ausformen eines Rohlings und anschließendes Erhitzen bei hoher Temperatur hergestellt wird.
1. Der gebundene Neodym-Eisen-Bor Magnet wird spritzgegossen und enthält ein Bindemittel. Seine Dichte beträgt in der Regel nur etwa 80 % der theoretischen Dichte. Der gesinterte Neodym-Eisen-Bor Magnet hingegen entsteht durch Hochtemperaturerwärmung in einem komplexen Verfahren; seine magnetischen Eigenschaften sind gegenüber dem gesinterten Nd-Fe-B um etwa 30 % geringer.
2. Das gesinterte Nd-Fe-B mit starkem Magnetfeld ist ein anisotroper Magnet , der durch Pulversintertechnik hergestellt wird. Unter normalen Umständen lässt sich zunächst nur ein Rohling erzeugen, der anschließend weiterbearbeitet wird – etwa durch Drahtschneiden, Schneiden, Schleifen usw. So können verschiedene Formen von Magneten gefertigt werden. Gesintertes NdFeB Magnet ist ein hartes und sprödes Material, das sich nur schwer bearbeiten lässt. Dabei entstehen hohe Verluste, die Kosten sind hoch, die Maßgenauigkeit ist schlecht, die Korrosionsbeständigkeit gering und die Oberfläche muss galvanisch beschichtet werden. Sein Vorteil liegt jedoch in der hohen Leistungsfähigkeit; sie erreicht über 500.000.
3. Zusammengefasst beträgt die magnetische Energie des gebundenen NdFeB Magnet etwa 5% des gesinterten Magnet. Gegenwärtig kann das magnetische Energieprodukt des gesinterten Nd-Fe-B Magnet mehr als 50 m erreichen, während das magnetische Energieprodukt des gebundenen Magnet in der Regel unter 10 m liegt – das entspricht lediglich 12 m. Die Leistungsfähigkeit gebundener Magnete mit magnetischem Pulver liegt im Allgemeinen bei etwa 15 m, maximal jedoch bei 10,5 m. Daher findet das gesinterte Nd-Fe-B weitaus größere Anwendung als das gebundene Nd-Fe-B.
Ich bin überzeugt, dass Sie durch das Verständnis des oben Genannten die Antwort darauf haben, wie man gebundene NdFeB-Magnete von gesinterten NdFeB-Magneten unterscheidet.