Diese Heber nutzen Magnete, um schwere Materialien sicher zu transportieren, ohne dass Klammern, Ketten oder andere Haltevorrichtungen erforderlich sind. Sie sind besonders hilfreich in Situationen, in denen eine andere Methode der Materialhandhabung schwierig, gefährlich oder kostspielig wäre.
Hebemagnete variieren stark in ihrer Größe. In der Regel werden die größeren an einer Kette an einem Kran aufgehängt, der den Hebe- Magnet in die für das Entnehmen des Materials erforderliche Position bewegen kann. Diese Art von Heber kann für zahlreiche Anwendungen eingesetzt werden, darunter Autoverschrottung, Bauwesen sowie Abriss- und Aufräumarbeiten.
Wie Hebe-Magnete funktionieren
Es gibt zwei Arten von Hubmagneten: Permanentmagnete und Elektromagnete. Permanentmagnete erzeugen ein Magnetfeld mithilfe dauerhaft magnetisierter Materialien. Sie können Lasten von mehreren hundert bis zu etwa 2.200 Pfund heben. Diese Heber lassen sich problemlos an verschiedene Arbeitsplätze verfahren. Ein Nachteil von Permanentmagneten besteht jedoch darin, dass ihre Hubkapazität begrenzt ist. Wird eine variable Hubleistung benötigt, stellt der elektromagnetische Heber die optimale Alternative dar.
Elektromagnetische Heber verwenden eine elektrisch erregte Spule, die um einen Stahlkern gewickelt ist, um die magnetischen Domänen in ferromagnetischen Materialien in eine einheitliche Richtung auszurichten und so ein Magnetfeld zu erzeugen. Im Gegensatz zu Permanentmagneten benötigen Elektromagnete eine kontinuierliche Gleichstromversorgung. Daher kann ein Stromausfall bei Elektromagneten zu einem Sicherheitsrisiko werden, es sei denn, das System ist mit einer Notstromversorgung oder einem Backup-System ausgestattet.
Permanente Magnete sind bevorzugt (1), wenn kein elektrischer Strom verfügbar ist, (2) wenn Stromausfälle häufig vorkommen oder (3) wenn keine einstellbare Magnetkraft erforderlich ist. Elektromagnete sind die erste Wahl bei Anwendungen, bei denen eine variable Kraftstärke oder eine ferngesteuerte Magnet-Steuerung benötigt wird.
Geeignete Anwendungen für Hubmagneten
Glatte, ebene Oberflächen: Permanente Hebemagnete werden von Hand bedient. Sie erzeugen ein sehr starkes, jedoch schwaches Magnetfeld, wodurch sie empfindlich gegenüber Luftspalten zwischen dem Magnet und der Last reagieren. Wächst der Luftspalt, nimmt die magnetische Kraft erheblich ab. Sie funktionieren am besten auf glatten, ebenen Oberflächen und nicht auf rauen oder unregelmäßigen Flächen.
Art des Materials: Während ferromagnetische Materialien von Natur aus magnetisierbar sind, lassen sich paramagnetische Materialien wie Aluminium und Magnesium nicht magnetisieren. (Diamagnetische Materialien wie Kupfer, Blei und Silber sind ebenfalls nicht magnetisierbar.) Bei Materialien, die nicht auf Eisen basieren, muss ein Korrekturfaktor berücksichtigt werden, um die tatsächlich wirkende Haltekraft zu bestimmen.
Dicke des Materials: Die Dicke des zu hebenden Materials spielt ebenfalls eine Rolle bei der Auswahl eines Hebemagneten Magnet. Dickere Materialien sind die geeignetsten Kandidaten. Materialien, die dünner als die Spezifikation für den Hebemagneten Magnet sind, können eine deutlich geringere Haltekraft aufweisen.
Vorteile
Hubmagnete sparen Zeit, indem sie das Blockieren und Verketten von Lasten reduzieren oder häufig ganz vermeiden. Zudem verringern oder beseitigen sie Abfall. Sie minimieren außerdem Schäden an Produkten, die häufig durch Ketten, Haken und andere mechanische Greifvorrichtungen entstehen. Zu den zahlreichen Vorteilen von Hubmagneten zählen zudem eine einfache Handhabung und eine hohe Kosteneffizienz.