Alnico-Magnete bestehen aus verschiedenen Materialien sowie Kupfer, Titan, Nickel, Kobalt und Aluminium. Alnico ist ein zähes, aber sprödes Material und gilt als schwierig zu bearbeiten. Stäbe, Ringe, Scheiben, Blöcke, Zylinder und Hufeisen sind nur einige der Formen, in denen Alnico hergestellt wird. Aufgrund ihrer hohen Remanenz und hohen Energiedichten werden Alnico-Magnete üblicherweise durch Sintern oder Gießen gefertigt. Das Gießverfahren besteht darin, eine geschmolzene Metalllegierung in eine Form zu gießen und sie anschließend durch verschiedene Wärmebehandlungszyklen zu verarbeiten. Bei der Herstellung von Magneten kommt meist das Sintern zum Einsatz; dabei werden zwei Hauptkomponenten miteinander verbunden, indem sie so lange erhitzt werden, bis sie sich dauerhaft verbinden. Beim Sintern von Alnico wird feines Alnico-Pulver gelegentlich in einer Hochdruckpresse verdichtet. Zu den wesentlichen Vorteilen von Alnico-Magneten zählen ihre hohe Festigkeit, ihre Kostengünstigkeit, ihre Fähigkeit, ihre magnetischen Eigenschaften über längere Zeit aufrechtzuerhalten, sowie ihre Beständigkeit gegenüber sehr hohen Temperaturen. Insgesamt stellen Alnico-Magnete eine gute Wahl für zahlreiche kommerzielle und private Anwendungen dar.
Unter allen angebotenen Magneten gehören Keramik-Ferrit-Magnete zu den am weitesten verbreiteten Typen und werden häufig als Keramikmagnete oder Ferritmagnete bezeichnet. Keramikmagnete sind besonders beliebt, weil sie ihre magnetischen Eigenschaften über lange Zeiträume hinweg bewahren und zudem äußerst kostengünstig sind. Sie eignen sich ideal für den Einsatz am Arbeitsplatz, in der Werkstatt oder in der Garage sowie zu Hause, da sie ihre Magnetfähigkeit über lange Zeiträume behalten und zudem aus preisgünstigen Materialien hergestellt werden können, was ihre Kosten senkt. Keramik-Ferrit-Magnete bestehen aus einer chemischen Verbindung, die Keramik und Eisenoxid enthält. Zur Herstellung von Keramikmagneten werden Mischungen aus magnetischen Pulvern und Keramik gepresst und gesintert. Keramik-Ferrit-Magnete gelten als besonders hart und spröde. Das Sintern dient dazu, aus Pulver feste Objekte zu formen. Dabei wird das Pulver in einem speziellen Ofen erhitzt, bis die Partikel sich dauerhaft miteinander verbinden – ohne jedoch zu schmelzen.
Die Stärke und Erschwinglichkeit von Neodym machen es zu einem der am weitesten verbreiteten Seltenerd‑Magnete. Seltenerd‑Magnete sind starke, permanente Magnete, die ihren Magnetismus nicht leicht verlieren, weshalb sie als permanent gelten. Seltenerd‑Magnete sind derzeit die stärksten permanenten Magnet überhaupt, obwohl sie erst in den 1970er und 1980er Jahren entwickelt wurden. Diese Magnete bestehen meist aus Legierungen aus Eisen, Kobalt und Nickel. Korrosion, Bruch und Absplitterungen stellen bei Seltenerd‑Magneten ein Problem dar, da sie dazu neigen, spröde zu sein; jedoch kann eine hochwertige Beschichtung oder Plattierung die Magnet vor diesen Problemen schützen. Zwei häufig verwendete Seltenerd‑Magnete sind Samarium‑Kobalt und Neodym. Unter allen Permanentmagneten ist Neodym der stärkste – stärker als Alnico-, Ferrit- oder Samarium‑Kobalt‑Magnete. Die Bezeichnung „Seltenerd“ ist irreführend, denn die Rohstoffe, aus denen Neodym‑Magnete hergestellt werden, sind recht häufig und leicht verfügbar, was diese Magnete äußerst kostengünstig macht. Neodym‑Magnete finden in zahlreichen Bereichen Anwendung, etwa in der Medizin, Elektronik, Mechanik, Industrie sowie im Sicherheitssektor.
Hochenergie‑Streifenmagnete sind eine leistungsstarke und vielseitige Art von Magnetstreifen. Ein Hochenergie‑Magnet besitzt eine Basis aus Nitrilkautschuk, wodurch er zusätzlich widerstandsfähiger gegen Öle und Säuren ist. Die gespeicherte Energie in einem besonders leistungsstarken Magnet, auch bekannt als Magnet‑Leistung oder magnetisches Energieprodukt, wird oft in Megagauss‑Oersteds (MGOe) gemessen. Mit Werten zwischen 1,1 und 1,6 MGOe sind Hochenergie‑Streifenmagnete deutlich stärker als herkömmliche vielseitige Magnetstreifen. Magnetstreifen sind in vielen verschiedenen Formen und Größen erhältlich; sie werden meist laminiert und verfügen über eine selbstklebende Rückseite. Vielseitige Magnetstreifen haften auf jeder eisenhaltigen Oberfläche, lassen sich auf Maß zuschneiden, sind in unterschiedlichen Größen und Formen erhältlich und eignen sich ideal zum Laminieren und Stanzen. Sie können Magnetband für vielfältige Zwecke im Haushalt, im Unterricht oder am Arbeitsplatz verwenden. Magnetband haftet auf verschiedenen Oberflächen, da die Rückseite eine magnetische Seite und die Vorderseite eine klebende Seite aufweist. Aufgrund seiner geringen Dicke, Vielseitigkeit und Erschwinglichkeit eignet sich Magnetband für zahlreiche verschiedene Anwendungen.
Aufgrund ihres hohen Magnetismus sind Blockmagnete äußerst robust. Berücksichtigen Sie die jeweiligen Einsatzbedingungen sowie den Verwendungszweck, bevor Sie sich für die Zusammensetzung eines Magnet entscheiden. Wenn Sie einen Magnet für anspruchsvolle Aufgaben oder industrielle Anwendungen suchen, sollten Sie eher einen Seltenerd‑Magnet als einen Alnico‑ oder Ferrit‑Magnet wählen. Neben der Stärke des Magnet sollten Sie auch die Temperatur berücksichtigen und bedenken, dass manche Magnete bei unterschiedlichen Temperaturen ihren Magnetismus verlieren oder behalten. Welche Art von Magnet Sie verwenden, hängt von Ihren Bedürfnissen ab; beachten Sie jedoch, wie einfach oder schwierig es ist, den Magnet wieder zu entmagnetisieren, wenn Sie Ihre Entscheidung treffen.